Von verschollenen Schätzen
Vor Kurzem wurde also eines der bestgehüteten Geheimnisse der Schmuckgeschichte gelüftet: einige der sagenumwobenen Habsburger Juwelen der berühmten Vitrine XIII sind nach über 100 Jahren wieder aufgetaucht.
Vor Kurzem wurde also eines der bestgehüteten Geheimnisse der Schmuckgeschichte gelüftet: einige der sagenumwobenen Habsburger Juwelen der berühmten Vitrine XIII sind nach über 100 Jahren wieder aufgetaucht.
Was passierte mit den Perlen Marie Antoinettes? Wie bestellte man Schmuck? Wer wollte und konnte Kaiserin Zita in den Schatten stellen? Und was übertraf sogar den Wert der meisten Diamanten?
Schloss Fuschl, Drehort der Sisi-Filme und somit über die berühmten Sisi-Sterne seit jeher mit A. E. Köchert verbunden, beflügelt die Kreativität:
Bespoke Anfertigungen sind seit jeher das Herzstück von Maison Köcherts Schaffens. Wenn den erbetenen Kreationen dann noch das Thema Musik zugrunde liegt, schlagen unser aller Herzen noch einen Ton höher.
Die wohlhabende Gattin des Juweliers Heinrich Köchert hatte bei Wolf Klavierunterricht genommen und aus beider Liebe zur Musik entwickelte sich eine jahrzehntelange Seelenverwandtschaft. Sie schrieben sich über 250 Briefe, über Gefühle, Schaffenskrisen, Gedichte und Empfindungen.
Ein Köchert Schmuckstück erinnert einerseits an die bestandenen Mühen, und natürlich auch an den Geber.
1911 stellte er erstmals seine künstlerischen Arbeiten aus, zusammen mit Kokoschka und Schiele und arbeitete mit seiner für ihn typischen Holzschnitt-Technik auch als Buch-Illustrator. Grete Wiesenthal, seine erste Frau, stand oftmals Modell dafür.
Ob in der Wiener Votivkirche oder in der Sixtinischen Kapelle in Rom, heute noch werden diese Köchert Arbeiten in Ehren gehalten.
Die Kunst besteht im Nachdenken, was die Trägerin braucht. Seit Anbeginn legt das Maison Köchert größten Wert auf die Wandelbarkeit von Schmuck.
Texte, am Körper getragen, sind eine der Leidenschaften von Sebastian Menschhorn. Die Motivationen sind vielschichtig und die Übergänge fließend.